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Historisches


Mit dem beurkundeten Erwerb durch Hanns Hilbrant beginnt die Geschichte unseres Hauses:

Hanns Hilbrant, sneider genant, zu Mem[m]elsdorf habet in feudum [hat zu Lehen] hauß, stadel und hoffreit soweit und prait das versteint und vermarckt [ist] und daran von der schenckstat daselbst gen dem kirch[h]off uber geteylt und daran gelegen ist
1955 – kam der erste Vertreter ins Haus. Er fuhr einen Käfer, hatte auf dem Dach eine blecherne Flasche Kölnisch Wasser. Er fuhr regelmäßig aus Nürnberg her und zahlte für die Übernachtung 3,50 DM
Ein richtiger Mann soll in seinem Leben: ein Haus gebaut, eine Baum gepflanzt, einen Sohn gezeugt und mindestens einen Achtzylinder gefahren haben.

Beim Bierbrauer kommt noch eins dazu: Ein Sudhaus gebaut haben – so das Klischee ...
  Vor genau fünfeinhalb Jahrhunderten, vier Jahre nach der Eroberung von Byzanz durch die Türken und 14 Jahre nach der Errichtung des Hochgrabes für den Heiligen Bischof Otto von Bamberg auf dem Michelsberg erwirbt Hanns Hilbrant am Dreikönigstag 1457 von Fritzen Seuerlein dem Jüngeren das Anwesen mit dem verbrieften Schankrecht.
Die Memmelsdorfer Pfarrgemeinde beschloss Anfang der 90er Jahre die Anschaffung einer neuen Orgel. Dazu waren alle Bewohner aufgerufen, sich mit einer Spende zu beteiligen.

Nun wollte die Familie Straub natürlich nicht hinten anstehen. Und so wurde die Idee geboren, sich mit einem Spezialbier an der Spende zu beteiligen
Am westlichen Ende der Brauerei erhebt sich ein markantes, in Backsteingotik erbautes Gebäude: der Eisturm der Drei Kronen.

Vor Erfindung der ersten Kältemaschine durch den Franken Carl von Linde, der um 1880 in einer Brauerei die erste „Kältetechnische Anlage“ der Welt errichtete, war es nicht möglich Eis maschinell herzustellen.
In Bayern, und auch speziell in Franken, ist schon immer das Verhältnis zwischen Pfarrer und dem Wirt ein wichtiges gewesen.

Sorgte doch der – meist strenge – Pfarrherr für das seelische Wohl, so kümmerte sich der Wirt um das Leibliche. Wie überall in Franken – so auch in Memmelsdorf – erhebt sich die Kirche, unübersehbar, im Ortszentrum.

Fastenbier

- ab 5. März 2014 "am Hahn" - 

Das Fastenbier ist ein historisch begründetes Spezialbier, das seine Herkunft den Klöstern verdankt.

Der älteste Klosterbauplan von St. Gallen enthielt bereits im 9. Jahrhundert eine Braustätte.

In der Fastenzeit durfte man nur einmal am Tag feste Nahrung zu sich nehmen. Deshalb wurde zum Aschermittwoch ein spezielles, stärkeres Bier gebraut.

Je nach sozialem Status des Mönchs durfte er dann zwischen einem und vier Litern am Tag trinken.

Es wurde überliefert, dass ein eifriger Mitbruder dieses Treiben anprangerte und einen Brief nach Rom schickte. Die Herren in Rom – heute noch extrem weinlastig – schrieben zurück, man kenne dies Getränk nicht und möge eine Probe schicken.

Also füllte man ein Fässchen ab und schickte es auf die lange Reise. Man kann sich vorstellen in welchem Zustand das Bier ankamJ

Die Antwort aus Rom lautete sinngemäß:

„Es bestehen keine Bedenken gegen die Verwendung. Im Gegenteil, dieses Gebräu zu trinken ist ein besonderes Fastenopfer.

 

Unser Fastenbier hat eine gold leuchtende Farbe die an Lärchenholz erinnert. Das fruchtig frische Aroma nach Ananas, wird begleitet von einer Karamell- Bisquitnote. . Der Antrunk wird von Kohlensäure dominiert, die sich leicht moussierend auf die Zunge legt. Danach entwickelt sich der malzige vollmundige Körper. Eine  leichte lang anhaltende Bitterkeit lädt zum Weitertrinken ein.

Ein Bier, nicht nur für Zölibatisten.

 

Alkoholgehalt: 4,9%
 
 
0,5l   2,80 €
 
0,3l   2,00 €

 - oder als Versucherla -
0,1l   1,20 €

 
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