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Hans-Ludwig Straub

Lassen wir ihn doch mal reden:
"Als verkrachter Mittelschüler (man soll die Hoffnung nie aufgeben) kam ich - für mich überraschend - in meinen Lehrbetrieb am 1. Dezember 1964 zu einer Brauer- und Mälzerausbildung.

Im Sommer 1967 Gesellenprüfung mit 16 Jahren (!) damals der jüngste Brauergeselle. Nach Bundeswehrzeit in Bad Reichenhall die Meisterprüfung angestrebt.

Nach Brand in der Brauerei 1968 zur Freiwilliegen Feuerwehr als Maschinist und Tanklöschfahrzeugfahrer.
Im Sommer 1973 Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Bayreuth abgelegt.

Ruhige Zeit bis 1982, dann ging es Schlag auf Schlag: Lieselotte gesehen, verliebt (immer noch), geheiratet, Kinder: Isabella 1984, Lorenz 1987, Lisanna 1988; dazwischen Betrieb übernommen, umgebaut, renoviert, erweitert.

Highlights beruflich: Brauereijubiläum 1983, erstes Rauchbier in Memmelsdorf; erstes Hefeweizen in Memmelsdorf - die unvergessliche Orgelweisse; Sudhausneubau, Forstersaal in Hotel umgewandelt.

Nunmehr: die ersten grauen Haare, die ersten Orden: Bayerischer Bierorden, die erste Goldmedaille (für Rauchbier "Stöffla" 2003)

Und wenn Sie schon immer mal wissen wollten, wie der Rauch ins Bier kommt????
Hier klicken, dann kommt die Erklärung


Fastenbier

- ab 5. März 2014 "am Hahn" - 

Das Fastenbier ist ein historisch begründetes Spezialbier, das seine Herkunft den Klöstern verdankt.

Der älteste Klosterbauplan von St. Gallen enthielt bereits im 9. Jahrhundert eine Braustätte.

In der Fastenzeit durfte man nur einmal am Tag feste Nahrung zu sich nehmen. Deshalb wurde zum Aschermittwoch ein spezielles, stärkeres Bier gebraut.

Je nach sozialem Status des Mönchs durfte er dann zwischen einem und vier Litern am Tag trinken.

Es wurde überliefert, dass ein eifriger Mitbruder dieses Treiben anprangerte und einen Brief nach Rom schickte. Die Herren in Rom – heute noch extrem weinlastig – schrieben zurück, man kenne dies Getränk nicht und möge eine Probe schicken.

Also füllte man ein Fässchen ab und schickte es auf die lange Reise. Man kann sich vorstellen in welchem Zustand das Bier ankamJ

Die Antwort aus Rom lautete sinngemäß:

„Es bestehen keine Bedenken gegen die Verwendung. Im Gegenteil, dieses Gebräu zu trinken ist ein besonderes Fastenopfer.

 

Unser Fastenbier hat eine gold leuchtende Farbe die an Lärchenholz erinnert. Das fruchtig frische Aroma nach Ananas, wird begleitet von einer Karamell- Bisquitnote. . Der Antrunk wird von Kohlensäure dominiert, die sich leicht moussierend auf die Zunge legt. Danach entwickelt sich der malzige vollmundige Körper. Eine  leichte lang anhaltende Bitterkeit lädt zum Weitertrinken ein.

Ein Bier, nicht nur für Zölibatisten.

 

Alkoholgehalt: 4,9%
 
 
0,5l   2,80 €
 
0,3l   2,00 €

 - oder als Versucherla -
0,1l   1,20 €

 
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